Geschichten aus Luangwa

Einiges habe ich ja schon berichtet, aber da viele Nachfragen und vor allem der Wunsch
nach Fotos geäußert wurden, hier noch ein paar Geschichten. Unsere Ankunft in Lusaka
war ja relativ unspektakulär. Wobei gerade der Termin beim Immigration recht interessant
war. Wer sich jemals Sorge um seine Ablage oder „Filing System“ gemacht hat, braucht
dort nur einmal vorbeizuschauen. Nachdem wir uns bis zu der Sektion Arbeitserlaubnisse
durchgefragt hatten, kam die Herausforderung zu verstehen, ob man Schlange steht,
wenn ja, wo das Ende ist, und wann man dann dran ist. Denn auch wenn man meint man
ist dann irgendwann dran, dann kann das ein Trugschluss sein. Dann muss man sich vier
doppelseitige Regale aus Metall auf Schienen vorstellen, die von oben bis unten mit
Papier voll sind. Also voll. Der Schreibtisch des Beamten ist mindestens genauso voll,
ebenso die Schubladen. Man legt also seinen Zettel vor und….. er sucht. Im Regal, in der
Schublade, auf dem Tisch. Dann findet er was er sucht (man staunt), es wird bearbeitet,
zugeklappt und—- auf dem Fußboden abgelegt. Bei uns stellte sich heraus, dass unsere
Papiere in Chipata sind. Auch wenn wir es bei der Ordnung bezweifelt haben, es stimmte.
Wie schon vorab mal beschrieben wurde es mit der Reise gen Nordosten immer
ländlicher. Auf der Fahrt ins Camp ist Chris dann leider noch von der Straße
abgekommen (s.Foto 1). Innerhalb kürzester Zeit war dann auch das Dorf da um
anzupacken. Von Klein bis groß, endlich mal was los bei denen. Mit viel Schieben, der
Winde ging es dann weiter. Als nächstes ist dann unser Toyota im Schlammloch stecken
geblieben, da war es dann schon dunkel. Nochmals Winde, aber dann endlich im Camp!

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